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mrfelix
BeitragVerfasst am: 06. Jul 2008 16:20    Titel:

Als vorbereitende Literatur wäre zu empfehlen zum einen der Mortimer - Chemie (wird auch in der Vorlesung verwendet), dann der Campbell - Biologie, allerdings würde ich da warten, weil es wohl bald eine neue Auflage geben soll, zumindest sind die Profs noch am übersetzen. Für Mathe brauchst du kein Buch, da reicht das Skript vom Prof, vll noch ne Formelsammlung, mehr aber auch nicht.
Obwohl, auf Lehramt, dann hast du eh kein Mathe.
Aber wie schon gesagt, jetzt schon vorbereiten ist nicht nötig. Genieß lieber noch die freie Zeit, ich hatte jetzt seit Oktober 2007 kaum noch freie Wochen. smile
Aber ab dem vierten Semester wirds lockerer Big Laugh
Phillipp
BeitragVerfasst am: 03. Jul 2008 15:39    Titel:

Alles klar, danke! Und ich denke mal, dass ich mit der Chemie nicht allzu viel Probleme haben werden... Hatte nämlich Chemie-LK Zwinkern und hatte auch immer son gewisses Verständnis für Chemie.
Dann werd ich mir jetzt auf jeden Fall erstmal ne Pause gönnen Thumbs up!
Karon
BeitragVerfasst am: 03. Jul 2008 15:14    Titel:

Also, wenn du unbedingt was machen willst, dann würde ich mich vor allem nochmal mit der Chemie auseinander setzen. Das ist bei uns an der Uni das gewesen, was den meisten am Anfang die größten Schwierigkeiten bereitet hat. Empfehlenswert ist hier das Buch "Chemie" von Mortimer.

Auch ein Blick in den Campbell "Biologie" kann sicherlich nicht schaden.

Meiner Meinung nach ist aber die beste Vorbereitung auf's Studium, sich mal 'ne Pause zu gönnen und nur gaaanz wenig zu tun. Zwinkern Sobald es dann los geht, fühlt man sich nämlich eh erstmal ziemlich überfordert und gestresst, da das Lehrtempo an der Uni um einiges flotter ist als man es aus der Schule gewohnt ist und auch sonst alles neu ist und man sich völlig neu orientieren muss (selbstständige Organisation seines Stundenplans, große unübersichtliche Uni, wo ist was? usw.usf.). So ging es zumindest allen, die ich kenne.

Also, gönn dir ruhig noch ein paar ruhige Wochen vorher.

Literatur direkt für's Studium würde ich mir jetzt noch nicht anschaffen, da jede Uni bzw. jeder Prof. da etwas andere Empfehlungen gibt, die am besten zu seiner Vorlesung passen. Auf jeden Fall sollte man sich die empfohlenen Lehrbücher aber auch dann immer erstmal in der Bibliothek anschauen bevor man sie kauft, um zu sehen, ob man damit auch gut zurecht kommt.
Phillipp
BeitragVerfasst am: 03. Jul 2008 14:39    Titel:

Hallo,

nochmal Danke an alle, die mir hier weitergeholfen haben! Hab mich jetzt für Bio beworben und hoffe, dass ich genommen werde, wovon ich eigentlich auch ausgehen kann Zwinkern .
Könnte mir eventuell einer sagen, wie ich mich jetzt am besten aufs Studium vorbereiten könnte? Oder was für Literatur empfehlenswert ist?
Wäre euch sehr dankbar!

Lg,
Phillipp
mrfelix
BeitragVerfasst am: 21. Mai 2008 18:57    Titel:

Phillipp hat Folgendes geschrieben:
Heißt das dann ich muss keine Tiere sondern nur Pflanzen auseinander nehmen, wenn ich Lehrer werden will? Das versteh ich aber nicht... haben nicht alle erstmal das gleiche Grundstudium, also den gleichen Bachelor? Aber fänd ich auf jeden Fall voll gut!


Nein, die Bachelor sind unterschiedlich. Am besten du schaust dir mal auf dieser (http://www.biologie.uni-osnabrueck.de/Fachbereich/?x=ah,cn) Seite die Modulpläne an, interessant für dich ist auch folgendende Seite http://www.biologie.uni-osnabrueck.de/Fachbereich/?x=ah,cq

Gruß Felix
Phillipp
BeitragVerfasst am: 14. Mai 2008 15:44    Titel:

Heißt das dann ich muss keine Tiere sondern nur Pflanzen auseinander nehmen, wenn ich Lehrer werden will? Das versteh ich aber nicht... haben nicht alle erstmal das gleiche Grundstudium, also den gleichen Bachelor? Aber fänd ich auf jeden Fall voll gut!
mrfelix
BeitragVerfasst am: 11. Mai 2008 22:41    Titel:

Phillipp hat Folgendes geschrieben:
achso, dann hoff ich mal, dass ich das überstehen werde....

@mrfelix: Hast du in Osnabrück eigentlich auch viel mit lebenden Tieren zu tun? oder nur mit den toten? Ich liebe es nämlich mit Tieren zu arbeiten (solange sie noch leben Zwinkern ). Man sieht ja auch oft genug, dass irgendwelche Biologiestudenten Tiere zu Hause pflegen, um ihr Verhalten besser beobachten zu können. Gibt es sowas denn auch in Osnbrück?

oder gibt es sowas allgemein an irgendeiner anderen Uni von euch? würde mich nämlich echt brennend interessieren.


Mit lebenden Tieren hast du im Grundstudium wenig zu tun. Für den Fall, das du auf Lehramt studierst wahrscheinlich noch weniger als jemand, der Bio d. Organismen studiert (Zeller wohl fast gar nicht).
Im ersten Semester hast du die Ringvorlesung Biowissenschaften, in denen du die Grundlagen von Biopyhsik, Biochemie, Tier- und Pflanzenphysioligie, Allgemeine Genetik der Mikrobiologie und Mikrobiologie, sowie Neurobiologie erfährst. Zusätzlich besuchst du noch die Vorlesung Chemie I für Nebenfächler mit anschließendem Praktikum in der Vorlesungsfreien Zeit.
Dann kannst du die Vorlesung Bestimmungsübungen Organismen besuchen, da lernst du, wie man Insekten, Muscheln, Käfer etc. (Kleintier) bestimmt, praktisch und theoretisch.
Das war es eigentlich. Als "ganzer" Biologe hast du zsätzlich noch die Mathe I Vorlesung.
Im zweiten Semester hast du weiterhin Biowissenschaften Ringvorlesung II, mit dem Themen wie Genetik, Ethologie, Zoologie, Botanik, etc.
Organismenreiche II - Botanik, sowie Biochemie und Biodidaktik.
Also nix mit lebenden Tieren. In der Vorlesungsfreien Zeit des SoSe hast du dann noch den "Schnippelkurs", aber da lebt auch nichts mehr. Wobei der auch freiwillig für Lehrer ist, den kannst du auch durch einen Schnippelkurs in Botanik ersetzen imho.
Zusätzlich hast du später noch ein paar Wahlfächer, wo du dich in bestimmten Themengebieten vertiefen kannst, und sofern auf Lehramt bist du nach dem 4. Semester fertig mit Biologie.
Als "ganzer" Biologe hast du natürlich noch weitere Veranstaltungen, wie Pyhsik, Mathe, Chemie, sowie diverse Wahlfächer und Exkursionen.

Ich hoffe das hat dir einen kleinen Überblick über die Biologie an der Uni Osnabrück gegeben.
Bio ist halt nicht nur mit Tieren beobachten, sondern hat viel mehr mit Zellen, Bakterien usw. zu tun. Vor allem während des Studiums.
Für weitere Fragen melde dich einfach smile
PaGe
BeitragVerfasst am: 27. Apr 2008 20:26    Titel:

In Versuchstierkunde "mussten" (man konnte auch nein sagen) wir lebende Tiere operieren. Da ist es schon sinnvoll, wenn man sich die Organe vorher schon einmal bei einem toten Tier angesehen hat. Alles andere wäre womöglich für das lebende Tier schmerzhaft gewesen.

Wenn du Tiere pflegen willst, kommst du mE kaum drumherum auch Tiere zu töten. Verhaltensbiologie ist ein kleiner Bereich, wo man NUR mit lebenden Tieren arbeitet. Die meisten anderen Bereich versuchen die Mechanismen zu verstehen und dazu muss man sie häufig im Inneren untersuchen.
Phillipp
BeitragVerfasst am: 27. Apr 2008 18:54    Titel:

achso, dann hoff ich mal, dass ich das überstehen werde....

@mrfelix: Hast du in Osnabrück eigentlich auch viel mit lebenden Tieren zu tun? oder nur mit den toten? Ich liebe es nämlich mit Tieren zu arbeiten (solange sie noch leben Zwinkern ). Man sieht ja auch oft genug, dass irgendwelche Biologiestudenten Tiere zu Hause pflegen, um ihr Verhalten besser beobachten zu können. Gibt es sowas denn auch in Osnbrück?

oder gibt es sowas allgemein an irgendeiner anderen Uni von euch? würde mich nämlich echt brennend interessieren.
Karon
BeitragVerfasst am: 23. Apr 2008 18:13    Titel:

Auf die Präparation an sich gibt's wohl keine Noten.

Bei uns gab's aber zum Abschluss eine Klausur über den kompletten behandelten Stoff, die dann auch benotet wurde.
Phillipp
BeitragVerfasst am: 23. Apr 2008 16:14    Titel:

Naja, find ich trotzdem nicht so cool... aber ich werd da wohl schon durchkommen. Bekommt man denn dafür auch Noten oder Punkte oder macht man das einfach nur so?
Noctu
BeitragVerfasst am: 23. Apr 2008 15:36    Titel:

so wie Karon schreibt siehts aus !
Eine Sektion gehört eben auch zum Bio-Berufsbild und ich finde es ist auch richtig so, wie gesagt man sollte das auch mal gesehen haben.
Man ist auch angehalten sauber und "ästhetisch" , mit Achtung vor der Kreatur zu präparieren und kein Schlachtfeld anzurichten.
Auch hier greift das Tierschutzgesetzt, die Tiere werden schnell und schmerzfrei abgetötet, zumal die Tiere eh getötet würden - zu alt oder aus Versuchsreihen .... dann gibt man sie für den Präp-Kurs.
Phillipp
BeitragVerfasst am: 23. Apr 2008 15:30    Titel:

Aber dafür werden doch auch echte Tiere getötet, nur damit wir sie dann auseinandernehmen können. Naja, sowas werd ich wohl nie verstehen...
wobei ich mir aber auch vorstellen kann, dass soetwas sehr interessant sein könnte. Und davon kann man sich wirklich nicht befreien lassen? Tja, dann muss ich wohl meinen Mann stehen Zwinkern
Karon
BeitragVerfasst am: 23. Apr 2008 15:02    Titel:

Ich hab zwar nicht in Osnabrück studiert, aber bei uns an der Uni mussten das auch die Lehrämtler machen.
Es konnte sich auch niemand davon befreien lassen.

Ich habe den (Zoologie-)Schnippelkurs zwar auch nie wirklich geliebt, denke aber, dass es schon besser ist, ein Tier auch mal in real von innen gesehen zu haben. Das ist schon was anderes als idealisierte Bilder bzw. Animationen. Dabei wird einem erstmal bewusst, wie komplex so ein Lebewesen wirklich ist. Da gibt es z.B. keine großen "Leerräume" zwischen den Organen wie es einem ja oft in Büchern o.ä. vorgegaukelt wird.
Phillipp
BeitragVerfasst am: 23. Apr 2008 14:34    Titel:

Hallo,

dankeschön, is zwar dann dumm gelaufen für mich, aber ich denk mal man gewöhnt sich dran... hoff ich zumindest.
muss man das denn auch machen, wenn man lehrer werden will?
mrfelix
BeitragVerfasst am: 22. Apr 2008 22:49    Titel:

Hallo Phillipp,

ich studier jetzt im zweiten Semester Biologie in Osnabrück und bis jetzt mussten wir noch gar nicht schnippeln. Erst in der Vorlesungsfreien Zeit des zweiten Semesters kommt ein dreiwöchiger Schnippelkurs, virtuell wird da allerdings meines Wissens nach nicht gearbeitet.
Weitere Kurse kommen denk ich mal je nach Wahl der Erweiterungsmodule.

Gruß Felix
Phillipp
BeitragVerfasst am: 15. Apr 2008 22:32    Titel: Biostudium in Osnabrück

Hallo, also ich hab mich jetzt dazu entschieden in Osnabrück Bio zu studieren. Hab mich auch schon darüber informiert und musste auch feststellen, dass es sehr umfangreich und arbeitsintensiv ist... aber das kann man ja regeln!
Wollte auch eigenlich nur fragen, wie es da mit dem rumschnippeln aussieht. Also muss man da viele Tiere sezieren? Meine Biolehrerin hat mir nämlich gesagt, dass es von Uni zu Uni unterschiedlich ist und manche sogar nur noch virtuell sezieren würden? Kann mir jemand sagen wie es in Osnabrück aussieht?

Lg und vielen Dank,
Phillipp

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