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Osmose, Plasmolyse und Diffusion
 
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Schneeball
Gast





BeitragVerfasst am: 08. Dez 2004 13:42    Titel: Osmose, Plasmolyse und Diffusion Antworten mit Zitat

HILFE!
Schreibe morgen eine Bioklausur und hab heute erfahren, dass wir z.B. wissen müssen warum Salzwasserfische nicght in Süßwasser dürfen und Wasserpflanzen nicht an Land...

Gibt es dazu Begründungen, die man mit Plasmolyse oder Osmose klarmachen kann?

Danke schon im Vorraus....

PS: Andere Beispiele sind auch hilfreich... also z.B. Zucker auf dem Apfel... usw.
chefin
Organisator


Anmeldungsdatum: 28.04.2004
Beiträge: 1551
Wohnort: Oberhausen

BeitragVerfasst am: 08. Dez 2004 22:16    Titel: Antworten mit Zitat

Jetzt ist das wohl zu spät. du solltest dich halt früher hier melden. :klo:
_________________
Wissen ist Macht, Nichtwissen macht machtlos
Andre
Gast





BeitragVerfasst am: 09. Dez 2004 18:58    Titel: Antworten mit Zitat

îch brauche genau die gleichen Sachen.
Also für Osmose, Plasmolyse und Diffusion Beispiele aus dem Alltag.
Kann mir da jemand helfen?Ausserdem wäre es sehr nett, wenn mir jemand nochmal Plasmolyse, und Osmose erklären könnte, ich versteh das nämlcih nicht so gnaz unglücklich
Wäre wirklich sehr nett von euch Augenzwinkern

gruß,

André
Gast






BeitragVerfasst am: 11. Dez 2004 10:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, das wäöre sehr wichtig, da ich mic h mit der Materie nicht so gut auskenne.Ich brauche das alles bis spätestens sonntag abend unglücklich
Thomas
Administrator


Anmeldungsdatum: 12.02.2004
Beiträge: 370

BeitragVerfasst am: 11. Dez 2004 17:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

Erklärung für Osmose gibts hier: Osomse

Diffusion: Diffusion

Plasmolyse: Plasmolyse

Hilft dir das weiter?

Gruß,
Thomas
Gast






BeitragVerfasst am: 12. Dez 2004 13:16    Titel: Antworten mit Zitat

ja, imk rpintip schon, schonmal vielen dank.
aber ich müsste genauer wissen warum, das wasser aus der zelle rausströmt (plasmolyse) und so, als wegen hypertonisch hypotonisch udn sowas, verstehtst du was ich meine? grübelnd
andre
Gast





BeitragVerfasst am: 12. Dez 2004 15:44    Titel: Antworten mit Zitat

ach ja, so beispiele wie

warum dürfen süßwasserfische nocht in salzwasser
wasserpflanzen nicht an land

wäre mir sehr hilfreich Hilfe Augenzwinkern
Val
Gast





BeitragVerfasst am: 15. Dez 2004 20:01    Titel: Tipps Antworten mit Zitat

Wasser strömt bei einem Weichwasserfisch in den Körper um die Konzentration an Salz auszugleichen. Damit der Fisch sich nicht "aufbläht“ sorgen Organe und Körperzellen dafür, dass das Wasser wieder aus dem Fisch kommt.



Bei Hartwasserfischen ist es eher umgekehrt - Der Fisch hält das Wasser im Körper, während die höhere Salinität im Aquawasser versucht, das Wasser aus dem Körper "abzusaugen".

Ausführlicher:

Wasser und Fische

Bei der Anschaffung von Fischen sollte man deren natürliche Wässer nicht ganz vergessen. Schließlich leben sie darin. Die Tiere sind über Tausende von Jahren genetisch an das Leben in ihren natürlichen Biotopen angepasst, ihr ganzer Salz- und Wasserhaushalt in den Körperzellen ist darauf ausgerichtet, mit dem entsprechenden Medium in Einklang zu sein.
So wird ein gewisser "osmotischer Druck" aufgebaut, der die Neigung des Wassers darstellt, entweder in den Fisch hinein oder aus ihm heraus zu strömen.

Der Fisch ist daran angepasst, dies zu regulieren. So strömt etwa Wasser bei einem Diskus(Weichwasser-)fisch in dessen Körper hinein, um die Konzentration an Salz auszugleichen. Die Körperzellen (bzw. bestimmte Organe) schaffen dies wieder heraus, damit der Fisch nicht "platzt".
Die Hartwasserfische hingegen halten das Wasser im Körper, da die höhere Salinität im Medium versucht, Wasser aus dem Fisch zu saugen. br> Man stelle sich vor, was passiert, wenn man diese Tiere in Weichwasser steckt!

Wer einmal ein Ei ohne Schale in Salzlake bzw. VE- oder Osmosewasser legte, weiss wovon ich rede.

Für die Experimentierer unter euch:
Ein normales Hühnerei über Nacht in Essigwasser legen. Dadurch löst sich die Schale auf, und ein sog. "Windei" bleibt über.
Dieses dann in VE-Wasser nzw. eine konz. Salzlösung legen. Einmal wird's ganz dick, und einmal schrumpelt es.

Auch die Reizweiterleitung im Tier ist bei falschem Medium angeblich gestört, da gewisse Mechanismen auf der Verschiebung von Salz-Ionen basiert.
Kurzum: Weichwasserfische auch in Weichwasser halten, bzw. Hartwasserfische in eben diesem.
mcm
Gast





BeitragVerfasst am: 05. Jan 2005 14:49    Titel: plasmolyse Antworten mit Zitat

Hallo ich hab mal kurz ne frage zur plasmolyse. wenn die Salzteilchen in der Zellwand sitzen, entsteht ein Konzentrationsunterschied, aber warum tritt dann wasser aus, der Konzentrationsunterschied entsteht doch durch die salzteilchen, oder?
chefin
Organisator


Anmeldungsdatum: 28.04.2004
Beiträge: 1551
Wohnort: Oberhausen

BeitragVerfasst am: 05. Jan 2005 17:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo mcm, die Salzteilchen sitzen nicht in der Zellwand, sondern befinden sich ausserhalb der Zelle. Die Membran lässt Wasser in beide Richtungen durch, auch durch die Zellwand. Durch die Gesetzmäßigkeiten der Diffusion versuchen die Teilchen den größtmöglichen Abstand voneinander zu gewinnen. Dies können sie dann, wenn sie die Wasserteilchen im Inneren der Zelle und aussen so verteilen, dass die Salzteilchen innen und aussen den gleichen Abstand zueinander haben. Hast du also aussen mehr Salzteilchen als innen, so hast du aussen eine höhere Konzentration an Salzen, benötigst also von innen Wasserteilchen, um sie entsprechend verteilen zu können, da die Salzteilchen nicht in das Zellinnere gelangen können. Wird dem Plasma und der Zentralvakuole Wasser entzogen, zieht sich der Plasmaschlauch zusammen und löst sich von der Zellwand (tierische Zellen schrumpfen) eben Plasmolyse. Wenn du es mal in Selbstlernprogrammen ausprobieren möchtest, hier zwei Adressen: www.mallig.de , Biolgie und dort die Einheiten Diffusion und Osmose und hier: http://www.zum.de/Faecher/Materialien/beck/bs11.htm Augenzwinkern
_________________
Wissen ist Macht, Nichtwissen macht machtlos
mcm
Gast





BeitragVerfasst am: 06. Jan 2005 14:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo chefin, danke für deine ausführliche antwort, hat mir sehr geholfen
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