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Studium/ Krebsforschung
 
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Tjamke



Anmeldungsdatum: 17.09.2006
Beiträge: 201

BeitragVerfasst am: 26. Mai 2007 11:43    Titel: Studium/ Krebsforschung Antworten mit Zitat

Hallo!

Ich bin jetzt bald mit meinem Abi fertig und will in die Krebsforschung. Meine Frage ist jetzt, welches Fach man am besten dafür studieren sollte. (Jeden den ich frag, erzählt mir was anderes...)

Vielen Dank, für eure Ratschläge, ich hoffe es gibt jemand, der sich damit auskennt.

lg Tjamke
Euglen



Anmeldungsdatum: 15.04.2007
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 26. Mai 2007 12:40    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich kenn mich nicht mit Krebsforschung aus, aber zumindest bei uns hier in Nbg/Erlangen gibts ne Beratungsstelle...da würd ich einfach mal fragen.
Ansonsten würde ich einfach mal Autoren von Büchern oder Forscher per Email anfragen, meiner Erfahrung nach freuen die sich total, wenn sich jemand dafür interessiert und leisten gerne Hilfestellung smile
Einfach mal probieren, irgendwer wird schon was wissen ^^

Liebe Grüße,
Euglen
Noctu
Organisator


Anmeldungsdatum: 04.02.2005
Beiträge: 1430
Wohnort: Rheinland-Pfalz

BeitragVerfasst am: 26. Mai 2007 13:52    Titel: Antworten mit Zitat

Für die Krebsforschung bieten sich natürlich die Studiengänge Bio, Medizin und Chemie an.
Je nach Studienort kannst Du ja versuchen in einem entsprechenden Institut zum Praktikum, Diplom ect. unterzukommen.
Uni Heidelberg und das DKFZ wären zumindest eine erste Anlaufstelle für Infos.
Tjamke



Anmeldungsdatum: 17.09.2006
Beiträge: 201

BeitragVerfasst am: 26. Mai 2007 18:03    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

danke schon mal für die Antworten.
Also du meinst im Prinzip ist es egal was man studiert?!

lg Tjamke
kwulfe



Anmeldungsdatum: 25.08.2005
Beiträge: 23

BeitragVerfasst am: 05. Jun 2007 10:52    Titel: Antworten mit Zitat

Ganz egal ist das bestimmt nicht. Grundlagenorientierte Krebsforschung wie z.B. am DKFZ wird überwiegend von Naturwissenschaftlern wie Biologen und Biochemikern z.B. gemacht. Willst du in die klinische Forschung solltest du Medizin studiert haben.
Tjamke



Anmeldungsdatum: 17.09.2006
Beiträge: 201

BeitragVerfasst am: 05. Jun 2007 11:42    Titel: Antworten mit Zitat

wie siehts eigentlich mit Pharmazie aus? Wurd mir auch schon vorgeschlagen.

@kwulfe ne ich will nicht in die klinische Forschung, also ist Medizin schon mal ausgeschlossen Augenzwinkern
kwulfe



Anmeldungsdatum: 25.08.2005
Beiträge: 23

BeitragVerfasst am: 05. Jun 2007 16:13    Titel: Antworten mit Zitat

Pharmazie ist auch ok. Aber nicht so viele Pharmazeuten gehen in die Forschung. Ich kenn das Pharmaziestudium nicht so genau, aber ich denke damit müßtest du auch ganz gut für die Wissenschaftlerlaufbahn vorbereitet sein.
Hauptsache du machst viele Laborpraktika im Studium, um in die Forschungsarbeit schon mal reinzuschnuppern und potentielle spätere Betreuer bzw. Arbeitgeber für Diplom- und Doktorarbeit kennenzulernen. Und zusätzlich arbeitest du eine bestimmte Zeit als HiWi. Das wäre perfekt. Forschungsinstitute wie das DKFZ oder die MPIs suchen ständig Studenten, um Nachwuchs zu rekrutieren.

Beste Grüße,

Klaas
Tjamke



Anmeldungsdatum: 17.09.2006
Beiträge: 201

BeitragVerfasst am: 06. Jun 2007 10:12    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe jetzt mal spieziel deim DKFZ geschaut und da gibts fast nur was für bio und biochemie und so weiter. puh...ich sollte jetzt langsam mal was finden, was ich machen kann unglücklich Ich weiß halt auch nicht genau. Vor allem hab ichleider nur bio GK nehmen können und Chemie hatte ich gar nicht im Abi. Ich hab dann immer Angst, dass ich mir was föllig falsches darunter vorstelle oder, dass ich einfach keine Grundlagen habe, weil ich ja im GK nicht soo viel mache...naja, trotzdem Danke für deine Hilfe! Im Moment tendiere ich eher in Richtung Biochemie. Ich hoffe nur, das ist auch ohne LK zu schaffen...!
julie1983



Anmeldungsdatum: 06.06.2007
Beiträge: 1
Wohnort: Augsburg

BeitragVerfasst am: 06. Jun 2007 10:31    Titel: Antworten mit Zitat

hallo,

also wenn du in forschung gehen willst ist es nicht sehr ratsam medizin dafür zu studieren. als mediziner bist du davon abhängig ob du "forschungsfrei" bekommst. das bedeutet, ob du dich voll und ganz der forschung widmen kannst, oder ob du nebenbei noch in der klinik tätig sein musst. das stellt eine stressige doppelbelastung dar, die sehr schwierig zu meistern ist.

ob du in der kollegstufe bio gk hattest bzw. kein chemie ist nicht ausschlaggebend. es wird vielleicht in manchen bereichen etwas schwieriger zu lernen sein, aber mit der richtigen motivation und einem starken willen ist das kein problem. es stellt keine grundvoraussetzung dar!

wenn du biochemie studieren willst, hattest du dieses fach doch auch in keinster weise in der schule.

eine bekannte von mir hat org. biochemie studiert und macht nun ihre master-arbeit in einem krebsforschuns-istitut.

du solltest dir dein ziel vor augen setzen und einen weg wählen mit dem du es am direktesten ereichst.

viel erfolg dabei,
liebe grüße
julie
kwulfe



Anmeldungsdatum: 25.08.2005
Beiträge: 23

BeitragVerfasst am: 06. Jun 2007 12:56    Titel: Antworten mit Zitat

Mach dir nicht zuviel Angst. Ich hab Bio nach der 10. abgewählt und trotzdem Biochemie studiert. War im 1. Sem. ein wenig komisch, weil ich im Ggs. zu meinen Kollegen von Tuten und Blasen keine Ahnung hatte. Mußte alles in Bio nachholen, aber das ging schon. Mit Bio und Chemie Grundwissen kannst du ohne Probleme z.B. Biochemie studieren.
Grüße,

Klaas
scheng



Anmeldungsdatum: 16.06.2006
Beiträge: 209

BeitragVerfasst am: 06. Jun 2007 15:07    Titel: Antworten mit Zitat

Wer in die "Krebsforschung" gehen will, hat wohl noch keine konkreten Vorstellungen davon, was ihn wo erwartet.

Vielleicht überlegst Du konkreter, was Du möchtest. Nach meinen Erfahrungen ist es allerdings für einen Laien (sprich: Schüler) praktisch unmöglich, wirklich zu wissen, was einen in welchem Arbeitsbereich erwartet.

Solltest Du wirklich "Krebsforschung" meinen, heißt meine Antwort: Du bist viel zu naiv, um Dir konkrete Überlegungen über Deine Berufslaufbahn zu machen. Lerne fleißig weiter und sorge für gute Noten.

Sind Deine Visionen konkreter (z.B: "ich will Krebskranken helfen" oder "ich will zur Entwicklung von Medikamenten gegen Krebs beitragen" oder "ich will die Entstehungsmechanismen von Krebs erforschen"), dann lohnt es sich, Dir weiter zu helfen.

Welche GK oder LK man besucht hat, ist unwichtig.


Scheng
Tjamke



Anmeldungsdatum: 17.09.2006
Beiträge: 201

BeitragVerfasst am: 06. Jun 2007 15:37    Titel: Antworten mit Zitat

scheng hat Folgendes geschrieben:

Sind Deine Visionen konkreter (z.B: "ich will Krebskranken helfen" oder "ich will zur Entwicklung von Medikamenten gegen Krebs beitragen" oder "ich will die Entstehungsmechanismen von Krebs erforschen"), dann lohnt es sich, Dir weiter zu helfen.


Ja, ich will dadurch Krebskranken helfen indem ich vielleicht Möglichkeiten finde (oder dabei helfe), dass neue Medikamente oder Therapien entwikelt werden können.
Ich habe es nur als "Krebsforschung" bezeichnet, weils kürzer ist. Augenzwinkern
Drauf gekommen bin ich, weil meine Tante einen sehr seltenen Krebs hat und die Ärzte nicht wissen was sie ihr für am besten für Medikamente und Therapien geben sollen. Ich war schon vorher in Richtung Naturwissenschaft interessiert, aber bin noch eher etwas ziellos herum geirrt.

Danke auf jeden Fall für die Beiträge. (Vorallem auch deshalb, weil ihr mir die Angst genommen habt damit, dass es nicht unbedingt nötig ist Bio oder Chemie als LK zu haben) Smile

lg tjamke
scheng



Anmeldungsdatum: 16.06.2006
Beiträge: 209

BeitragVerfasst am: 07. Jun 2007 12:30    Titel: Antworten mit Zitat

Unter diesen bedingungen kann ich Dir nur zu Medizin raten.

Grundsätzlich finde ich es aber sinnvoller, das gesamte Studiengebiet zu mögen als sich auf ein, dazu noch fachübergreifendes, Spezialgebiet frühzeitig zu kaprizieren. Sollte nämlich der Weg in das angestrebte Spezialgebiet nicht möglich sein, muß man trotzdem mit dem, was man gelernt hat, ein erfülltes Berufsleben gestalten können.

Über Pharmazie macht man sich besser keine Illusionen. Hier steht die Chemie der Medikamente im Vordergrund; mit der echten Krebsforschung kommt man da sicher kaum in Kontakt.

Wer sich mit der Biologie der Krebszelle befassen will, hat sicher die Möglichkeit, sowohl über die Biologie oder die Medizin dahin zu kommen. Nur sollte man sich schon klar sein, daß als Biologe man fast nur mit einer Professur eine feste Stelle bekommt und sonst irgendwann hochdekoriert auf der Straße sitzt.

Ein User hat oben geschrieben "also wenn du in forschung gehen willst ist es nicht sehr ratsam medizin dafür zu studieren. als mediziner bist du davon abhängig ob du "forschungsfrei" bekommst. das bedeutet, ob du dich voll und ganz der forschung widmen kannst, oder ob du nebenbei noch in der klinik tätig sein musst. das stellt eine stressige doppelbelastung dar, die sehr schwierig zu meistern ist." Dem ist nicht zuzustimmen, unabhängig davon, daß Groß- und Kleinschreibung nicht gemäß allgemeiner Regeln betrieben wurde.

Natürlich gibt es auch reine Forschungsstellen für Mediziner, natürlich ist auch klinische Forschung Forschung. Wenn eine hohe Belastung Dich aber abschreckt, solltest Du Dich von Deinen Zielen sofort verabschieden.

Lange Rede, kurzer Sinn: wenn Du eine Forschung auch außerhalb des Mikroskops betreiben willst, gibt es zur Medizin keine Alternative. Reizt Dich dagegen nur das Mikroskop, geht auch die Biologie. Dann mußt Du Dir allerdings klar darüber sein, daß Du einen sehr schmalen Weg betrittst, auf dem Du harte Konkurrenz zu erwarten hast.

Scheng
Tjamke



Anmeldungsdatum: 17.09.2006
Beiträge: 201

BeitragVerfasst am: 07. Jun 2007 13:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hmm...manmanman ist das schwer. Noch dazu kommt nämlich, dass es ja als Frau in der Forschung nochmal schwerer ist, vorallem wenn man mal Kinder will. Ich wars zwar mal in Karlsruhe im Froschungszentrum auf einem Tag, der Schüllerinnen die Natruewissenschaft näher bringen soll, aber auch da haben die Prof.'s und Dr. sowieso nur gemeint, dass es schwer ist in der Forschung Karriere zu machen und gleichzeitig Kinder zu bekommen. Man müsse auf jeden Fall auch mit Kindern neben her Arbeiten. Wieso intressiert mich grade das?? unglücklich Aber trotzdem Danke für deine Ratschläge! Wink

lg tjamke
croscha



Anmeldungsdatum: 28.01.2007
Beiträge: 72

BeitragVerfasst am: 09. Jun 2007 16:18    Titel: Antworten mit Zitat

huhus,
ich muss Scheng in den meisten Dingen recht geben aber von der biologischen Forschung hat er entweder keine gute Meinung oder doch eher eine sehr oberflächliche Ahnung^^
Gerade im Bezug auf Krebszellen wird nämlich nicht nur mit dem Mikroskop geforscht sondern es kommen mindestens genauso viele Methoden aus der Molekulargenetik und der molekularen Zellbiologie zum Einsatz auch wenn der Blick ins Mikroskop in diesem Falle natürlich nicht ausbleibt, man muss ja die Morphologischen Veränderungen auch irgendwie beobachten und dokumentieren. Allerdings sind meiner Meinung nach die biochemischen und genetischen Aspekte von Krebszellen nicht zu verachten und die lassen sich leider nicht einfach mit dem Mikroskop anschauen.
So schmal ist der Weg übrigens gar nicht sondern du kannst die Umwege über Biochemie,Genetik und Zellbiologie einschlagen, natürlich hast du Konkurrenz ( aber die hast du unter Garantie auch in der Medizin bzw. der medizinischen Forschung )und leider sind die Berufsaussichten für Biologen auch nicht so rosig wie z.B. für Maschinenbau Ingenieure aber du hast dann wenigstens das studiert was dich interessiert ( auch wenn das nicht wirklich hilft wenn man auf der Straße sitzt ), denn viele von den Studenten die einfach nur irgendetwas studieren um Geld zu verdienen brechen dann eh ab und haben ausser Zeit ( und heute auch viel Geld!) zu verlieren gar nix geschafft .
Also such dir das Studium aus,das dich interessiert und fang an^^ außerdem kannst du bei so speziellen Wünschen wie Krebsforschung schon fast jedes Naturwissenschaftliche Grundstudium brauchen um dann im Hauptstudium dich darauf zu vertiefen.
Außerdem solltest du dich nur durch den Familien und Kinderwunsch nicht ausbremsen lassen es gibt auch sehr viele Forscher und Forscherinnen mit Kindern, wobei dir klar sein muss das es selbstverständlich schwer ist nebenbei Kinder zu haben ( wenn du dich für ein Naturwissenschaftliches Studium entscheidest wirst du relativ schnell feststellen das das sehr! zeitaufwändig ist, wenn das einem dann nicht unbedingt gefällt lässt er es meistens schon in den ersten beiden Semestern sein!)

_________________
Sachkunde kann eine lebhafte Diskussion nur behindern
scheng



Anmeldungsdatum: 16.06.2006
Beiträge: 209

BeitragVerfasst am: 09. Jun 2007 17:40    Titel: Antworten mit Zitat

Daß in meinem Text das Wort "Mikroskop" als Oberbegriff zu verstehen ist, dürfte doch wohl klar sein.

Natürlich wird auch längst nicht jeder forschungsinteressierte Mediziner Professor, aber er hat noch genügend andere Möglichkeiten, seine in der Forschung erworbenen Fähigkeiten einzusetzen.

Scheng
Tjamke



Anmeldungsdatum: 17.09.2006
Beiträge: 201

BeitragVerfasst am: 10. Jun 2007 09:38    Titel: Antworten mit Zitat

Tjamke hat Folgendes geschrieben:
Wieso intressiert mich grade das?? unglücklich


Tja, das frag ich mich jeden Tag wieder. Aber es ist halt wirklich das was mich interessiert, abgesehen davon das ich alles andere nicht kann Augenzwinkern Oder zumindest Sprachen nicht. Jaja ich weiß als Naturwissenschaftler brauch man Englisch...leider, aber man kann halt nicht alles haben. Muss ich halt durch. Aber wie scon gesagt wurde, ich will eben nicht auf der Straße hocken und nichts machen, dafür ist mir mein Leben zu schade, außerdem hätt ich mich dieses Jahr umsonst gequält mim Abi Grins
Danke nocheinmal für euren netten und hilfreichen Antworten, ich freu mich aber trotzdem wenn noch jemand noch einen Tipp hat, oder so! smile (Ich muss mich erst bis zum 15.Juli bewerben Augenzwinkern

lg tjamke
jama
Administrator


Anmeldungsdatum: 16.02.2004
Beiträge: 117

BeitragVerfasst am: 10. Jun 2007 10:44    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn Du das Tier "Krebs" erforschen möchtest, bist Du in der Biologie gut beraten. smile

Wie Du schon gemerkt hast, haben sehr viele verschiedene Richtung einen Fuß in der Krebsforschung. Natürlich wollen "alle" dabei dem Menschen helfen, aber nur der Mediziner hat den Menschen auch wirklich vor sich. Alle anderen (Biologen, Biochemiker, Molekularmediziner, Pharmazeuten, etc. pp.) sehen nur einen Aspekt der Erkrankung - nämlich die Erkrankung selber und weniger die Ursachen.

Wenn Du einem erkrankten Menschen helfen möchtest, musst Du ihn erst einmal studieren. Das ist in der Medizin am ehesten möglich. Informiere Dich also (wie bereits von anderen vorgeschlagen), was Dir die Medizin im Allgemeinen bietet, und wäge ab, ob das für Dich auch schon interessant wäre - selbst ohne den Aspekt der Krebsforschung.

Grüße,

Jama

_________________
Destruction is a form of Creation (Donnie Darko)
Karon
Organisator


Anmeldungsdatum: 06.11.2004
Beiträge: 2344
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 10. Jun 2007 13:09    Titel: Antworten mit Zitat

Auch ich hätte nach dem Abi und zu Beginn des Studiums gedacht, dass ich einmal "in der biologisch-medizinischen Forschung" arbeiten möchte, um den Kranken zu helfen. (Auch wenn für mich ein Medizin-Studium nie zur Disposition stand.)
Während des Studiums habe ich aber gemerkt, dass das dann doch nicht so ganz mein Fall ist und ich andere Themenbereiche noch viel faszinierender finde. So kam es, dass ich nun bei den Pflanzen (und ihren Krankheiten) gelandet bin. Zwinkern
Wenn du dich also für ein Studium (Bio oder Medizin oder was auch immer) entschieden hast, kann es immer noch sein, dass du plötzlich Interesse für andere Teilgebiete entwickelst, die dir vielleicht vorher gar nicht wirklich bekannt waren. Von daher würde ich mich noch nicht zu sehr auf das Wort "Krebsforschung" versteifen.

_________________
Wie poste ich falsch?
Nachdem ich Google, die FAQs & die Boardsuche erfolgreich ignoriert habe, erstelle ich 2-5 neue Themen in den falschen Unterforen mit kreativem Titel & undeutlichem Text, unter denen sich jeder etwas anderes vorstellen kann.
Tjamke



Anmeldungsdatum: 17.09.2006
Beiträge: 201

BeitragVerfasst am: 10. Jun 2007 13:20    Titel: Antworten mit Zitat

jama hat Folgendes geschrieben:
Wenn Du das Tier "Krebs" erforschen möchtest, bist Du in der Biologie gut beraten. smile


Hmm is auch ne gute Idee, warum bin ich DA noch nicht drauf gekommen!
Big Laugh

Ja, also es ist so. Mich schreckt das Medizin Studium etwas ab, weil mir schon soviel erzählt haben, dass es nochmal einiges mehr zu lernen ist, wie jetzt bei anderen Fächern. Ich weiß, dass es in jedem Fach viel Lernen ist, aber Medizin soll esben besonders viel sein und da ich leider nicht die Beste im Auswendiglernen bin...Ich werd sowie so nocht drum rum kommen, aber wenns mit nur ein bißchen weniger geht bin ich zufrieden. na ja
Außerdem will ich gar nicht unbedingt dirket mit den Menschen zu Tun haben, sondern eher dabei Helfen, dass neue Therapien oder Medikamente entwickelt werden können, damit dann die, die davon Ahnung haben, den Patienten wiederum damit helfen können. (blöder Satz, ich weiß!) Also mehr indirekt helfen.

jama hat Folgendes geschrieben:

Alle anderen (Biologen, Biochemiker, Molekularmediziner, Pharmazeuten, etc. pp.) sehen nur einen Aspekt der Erkrankung - nämlich die Erkrankung selber und weniger die Ursachen.


Ausserdem intressiert mich eben der Ursprung der Erkrankung, warum kommt es zu dieser Krankheit, was pssierte mit der Zelle, dass sie so entartet, also was steckt hinter der Krankheit. Und wenn man das dann weiß, was man dagegen machen kann, dass das nicht wieder passiert, oder wie man es einschränken kann.

Ich hoffe, man kann das einiger maßen verstehen... Augenzwinkern

Edit:
Karon hat Folgendes geschrieben:

Wenn du dich also für ein Studium (Bio oder Medizin oder was auch immer) entschieden hast, kann es immer noch sein, dass du plötzlich Interesse für andere Teilgebiete entwickelst, die dir vielleicht vorher gar nicht wirklich bekannt waren. Von daher würde ich mich noch nicht zu sehr auf das Wort "Krebsforschung" versteifen.


Du hast grad geschrieben, während ich auch geschrieben hab, also kurze Antwort noch dazu.
Ich habe nciht vor mich darauf zu versteifen, ich denke auch, dss ich dafür noch gar keine genau genuge Vorstellung habe, wie das dann in der Realität aussieht, aber ich wollte immer was machen, womit ich jemand helfen kann und aber auch meinen Interessen nachgehen kann. Falls ich dann, wie du, im Studium etwas finden sollte, was mich mehr reizt, oder wen ich merke, ich will doch eher was in diese Richtung gehen, dann werd ich mich davon nicht abhalten lassen. Nur im Moment hab ich halt noch keine genauere Vorstellung aber an irgentwo muss man ja anfangen zu Suchen um seine Interessen und Fähigkeiten zu finden, oder?

lg tjamke
Karon
Organisator


Anmeldungsdatum: 06.11.2004
Beiträge: 2344
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 10. Jun 2007 23:32    Titel: Antworten mit Zitat

Tjamke hat Folgendes geschrieben:
Nur im Moment hab ich halt noch keine genauere Vorstellung aber an irgentwo muss man ja anfangen zu Suchen um seine Interessen und Fähigkeiten zu finden, oder?


Da hast du natürlich recht. Dem wollte ich auch gar nicht widersprechen.

Ich wollte dir eigentlich nur sagen, dass man, wenn man merkt, dass einen etwas anderes als zunächst gedacht doch mehr interessiert, sich nicht zu lange am "alten Interessengebiet" festhalten sollte - evtl. sogar in der Hoffnung, dass das Interesse schon wieder kommen wird. Das kostet einen nämlich nur unnötig Zeit (und damit auch Geld) und Nerven.

_________________
Wie poste ich falsch?
Nachdem ich Google, die FAQs & die Boardsuche erfolgreich ignoriert habe, erstelle ich 2-5 neue Themen in den falschen Unterforen mit kreativem Titel & undeutlichem Text, unter denen sich jeder etwas anderes vorstellen kann.
M!cha



Anmeldungsdatum: 22.12.2006
Beiträge: 52

BeitragVerfasst am: 11. Jun 2007 09:13    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich arbeite (noch) hier im DKFZ. In unsrer Abteilung sind die Meisten Doktoranten/Diplomanten Medizinstudenten gewesen. Gibt aber auch viele Biologen in andren Abeilungen. Es ist meist jedoch so, dass auf vielen Gebieten (also in vielen Abteilungen) eng mit der Klinik kooperiert wird. Da bietet sich ein Medizinstudium natürlich an!

Aber überleg es dir gut ob du in die Forschung willst, die Leute hier sind alles echt Work-A-Holics! Da ist bis Nachts um 2 hier werkeln oder Paper schreiben keine Seltenheit. Außerdem ist die Bezahlung mieß - da öffentl. Dienst. Du kannst natürlich auch versuchen in die industrielle Forschung zu kommen, da gibts mehr Knete Augenzwinkern
Tjamke



Anmeldungsdatum: 17.09.2006
Beiträge: 201

BeitragVerfasst am: 11. Jun 2007 11:41    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, nur ists halt auch so, dass ich sonst überhaupt keine Ahnung habe, was ich sonst noch machen könnte.
Wohin ich aber gern gehen würde, wäre Roche. Die haben in Penzberg zB interessante Praktika Ausschreibungen. Wäre ja dann auch kein öffentlich Dienst, aber im Prinzip ist es mir lieber weniger zu verdienen und dafür was zu machen, was mir Spaß macht und nicht irgentetwas. smile

lg tjamke
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