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Fehlersuche bei Schülerversuch zur Feststellung der Temperat
 
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ZieroldR



Anmeldungsdatum: 22.11.2021
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 22. Nov 2021 23:02    Titel: Fehlersuche bei Schülerversuch zur Feststellung der Temperat Antworten mit Zitat

Meine Frage:
Wir haben heute einen Schülerversuch durchgeführt, bei dem wir die Abhängigkeit der Enzymreaktion von der Temperatur herausfinden wollten. Leider kamen nicht die gewünschten Ergebnisse heraus. Wir haben zuerst Kartoffelstärkesaft aus den Kartoffeln genommen und dieses jeweils in Reagenzgläsern auf die gewünschten Temperaturen mit Hilfe von Wasserbädern gebracht (10°C,25°C,40°C,80°C). Dann haben wir 15%-Wasserstoffperoxid-Lösung hinzugegeben. Bei den höheren Temperaturen ist auch, wie erwartet bzw. gehofft nix passiert. Der Schaum in RG2 ist hoch geschossen, auch noch okay, zwar schon etwas über reagiert, aber noch im Rahmen. Was aber jetzt das Problem ist, ist, das der Schaum im RG1 (10°C) noch höher geschossen ist. Bei allen drei Gruppen hatten wir dabei eine riesen Sauerei und das was nicht geplant oder erwartet. Eigentlich dachte ich, das dort relativ wenig passiert. Wie kann ich das jetzt erklären? Wo könnten die Fehlerquellen liegen? Ist das jemanden schonmal passiert und hat herausgefunden woran das lag?

Meine Ideen:
Wie haben zum Auffüllen der Wasserstoffperoxid-Lösung Leitungswasser genommen, welches bei uns hier sehr Kalkhaltig ist. (Wir mussten die 30% Wasserstoffperoxid-Lösung noch auf 15%-ige verdünnen) Kann das daran liegen? Sind da noch irgendwelche weitere Reaktionen abgelaufen?
Bio-Gast
Gast





BeitragVerfasst am: 23. Nov 2021 10:19    Titel: Temperaturoptimum Antworten mit Zitat

Die Verwendung von Leitungswasser stellt hier kein Problem dar,es kommt zu keinen Vorreaktionen oder verstärkenden Effekten auf die Katalase.
Bei diesem klassischen Versuch zur Untersuchung der Temperaturabhängigkeit von Enzymaktivität wird normalerweise eine deutlich gerniger konzentrierte H2O2-Lösung verwendet(ca. 3%ig).
Das hätte zumindest die Sauerei beim Überschäumen verringert.
Wenn bei allen Gruppen jeweils gleiche Reaktion ablief und ihr sicher seid,daß die RG 10°C und 25°C nicht verwechselt wurden,ist die Beobachtung nicht zu erklären.
Die Steighöhe des Schaums ist kein sehr genaues Maß und die Temperaturunterschiede hier vielleicht zu gering gewählt.Dennoch scheinen die Beobachtungen eindeutig.
Für das Protokoll hat man das festuzuhalten und gegen den Wissensstand über das Temperaturoptimum der Katalase hervor zu heben.
Falls der Lehrer eine weitere Erklärung haben möchte,solltet ihr mit ihm in die Diskussion einsteigen.Wenn keine offensichtlichen Fehler vorliegen,muß man nicht wild spekulieren.

Bio-Gast.
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