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Die Genetik und Homosexualitaet
 
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Zürcherboy



Anmeldungsdatum: 17.10.2012
Beiträge: 15
Wohnort: Was geht dich das an du Spion!

BeitragVerfasst am: 18. Okt 2012 11:22    Titel: Die Genetik und Homosexualitaet Antworten mit Zitat

Hallo

Ich habe mich schon lange gefragt welches gen in meiner DNA defekt sein könnte. Ich habe schon lange unter meiner Homosexualitaet gelitten. So werde ich öffentlich schon mal als schwuchtel oder pervers bezeichnet. Ich bin mir zu 100% sicher, dass die sexuelle Orientierung gaenzlich biologisch gesteuert ist.

Da es mich interessiert welches Gen mit welcher biologischen Funktion bei mir gestört ist, habe ich meine DNA beı 23andme genotypisieren lassen!!! Leider aber erhelt ich zu wenig İnformationen. Trotzdem schaffte ich es das amerkanische Forscherteam dazu zu überzeugen eine Genom weite assoziatiosstudie zur maennlichen Homosexualitaet zu machen!


http://spittoon.23andme.com/23andme-and-you/do-ask-do-tell/

http://www.youtube.com/watch?v=wJomVTKNhtI
http://www.youtube.com/watch?v=kCh6WfAgMiQ&feature=relmfu
http://www.youtube.com/watch?v=RVoLT8Kr6M8&feature=plcp

Naechstes Jahr will ich aber exome sequencing machen lassen. Erst wenn ich dıe voll sequenz habe, kann ich damit beginnen nach dem Fehler zu suchen.
Daniel35



Anmeldungsdatum: 10.09.2012
Beiträge: 512

BeitragVerfasst am: 18. Okt 2012 20:47    Titel: Antworten mit Zitat

Seriously?
Leidest du unter deiner sexuellen Orientierung oder unter den Idioten, die dich grundlos diskriminieren?
Ich habe kürzlich noch einen Review-Artikel zu der Thematik gelesen. Tenor war, "Nichts genaues weiß man nicht". Klar gibt es eine genetische Komponente, aber Homosexualität scheint nicht rein genetisch zu sein. Es gibt Hinweise auf hormonelle Einflüsse während der Schwangerschaft, die die sexuelle Orientierung des Fötus beeinflussen.

Klar ist aber wohl, dass es keine einzelne Mutation geben wird, die allein verantwortlich ist.
Meiner Meinung verschwendest du dein Geld. Wir tragen alle dutzende Mutationen.
Hopfen
Gast





BeitragVerfasst am: 19. Okt 2012 05:49    Titel: Antworten mit Zitat

Die Frage ist ja auch, was es überhaupt nutzt eine spezifische genetische Ursache zu finden... Ändern wird es nichts an der Situation: Deiner Frustration mit einem Zustand, den Du so nicht gewählt hast, der aber durch andere Einflüsse determiniert ist (sei es durch genetische Ursachen oder Umwelteinflüsse). Mit der Situation muss man/ also Du mE letztlich lernen umzugehen, was natürlich durch solche Anfeindungen nicht gerade leichter wird. Aber mit solchen Idioten bekommt man es auch als Hetero zu tun und inzwischen wird so ziemlich jeder Lebenswandel (auch konservativer) von den unterschiedlichsten Seiten angegriffen. Es klingt leicht, aber mE sollte man so was nach Möglichkeit ignorieren, weil diese ignoranten Leute moralisch/ ethisch einfach nicht im Recht sind.

Interessant finde ich hingegen die Frage wieso Homosexualität überhaupt so sehr über die genetische Komponente definiert wird, wenn doch scheinbar so wenig bewiesen ist. Logisch betrachtet macht es mE auch gar keinen Sinn, da es ja eine Fortpflanzung signifikant weniger wahrscheinlich machen dürfte und so doch mehr oder weniger stark ausselektiert werden müsste, oder nicht? Das würde aber wiederum gegen die große Häufigkeit des Auftretens dieses Phänomens sprechen. Ich vermute daher eher andere als rein genetische Ursachen. Aber was hätten wir gewonnen, selbst wenn eine starke genetische Determinierung entdeckt und lokalisiert werden kann? Dann würden manche Leute womöglich noch einen frühzeitigen Gentest machen und dann im Zweifelsfall abtreiben unglücklich
Zürcherboy



Anmeldungsdatum: 17.10.2012
Beiträge: 15
Wohnort: Was geht dich das an du Spion!

BeitragVerfasst am: 19. Okt 2012 12:59    Titel: Antworten mit Zitat

also ehrlich gesagt finde ich es eine Frechheit, dass wir Betroffenen(homosexuellen) bis heute nichte erfahren dürfen, welche Gene ın ıhrer Funktion gestmrt sind. Ich habe grosse Hoffnung für die GWAS zur homosexualitaet. Denn man wird schön sehen können welche Gene auf welchen Chromosomen Mutationen enthalten! Der pure Luxus also! Darauf freue ich mich.
Zürcherboy



Anmeldungsdatum: 17.10.2012
Beiträge: 15
Wohnort: Was geht dich das an du Spion!

BeitragVerfasst am: 19. Okt 2012 13:02    Titel: Antworten mit Zitat

Die von 23andme schreıben mir wie man auf der Webseite lesen kann: ,,Stay tuned for an update of sexual orientation in the next couple of months.'' Das heisst, dass schon ziemlich bald die GWAS veröffentlicht wird!
Zürcherboy



Anmeldungsdatum: 17.10.2012
Beiträge: 15
Wohnort: Was geht dich das an du Spion!

BeitragVerfasst am: 19. Okt 2012 13:10    Titel: Antworten mit Zitat

Was habt ihr für Vorstellungen? Habt ıhr echt das gefühl ich sei so blöd und will die naechsten 70 Jahre als Schwuchtel durch die Welt gehen oder was? Das will ich nicht!

İch will Biochemiker, Genetiker und Molekularbiologe werde, sodass ich eine Chance habe meine sexuelle Orintierung zu aendern.
Zürcherboy



Anmeldungsdatum: 17.10.2012
Beiträge: 15
Wohnort: Was geht dich das an du Spion!

BeitragVerfasst am: 19. Okt 2012 13:14    Titel: Antworten mit Zitat

İn einem anderen Diskussion habe ich erwaehnt, dass es im Hypothalamus vier verschiedene Nuclei gıbt deren biologische Funktion nich bekannt ist! Man weiss aber, dass Inah3 bei homosexuellen Maennern zu klein im Volumen ist.
Daniel35



Anmeldungsdatum: 10.09.2012
Beiträge: 512

BeitragVerfasst am: 19. Okt 2012 14:04    Titel: Antworten mit Zitat

Zürcherboy hat Folgendes geschrieben:
Die von 23andme schreıben mir wie man auf der Webseite lesen kann: ,,Stay tuned for an update of sexual orientation in the next couple of months.'' Das heisst, dass schon ziemlich bald die GWAS veröffentlicht wird!


Das wird dir nur gar kein bischen helfen. Was du brauchst, ist Psychotherapie, nicht Gentherapie.
GWAS findet nur häufige genetische Marker, die mit irgendeinem Phänotyp statistisch korreliert sind. Da werden keine Gene komplett untersucht und da werden auch keine Ursachen für irgendetwas gefunden.
Und selbst wenn man Gene ausmachen würde, die Homosexualität mit verursachen, würde das rein gar nichts an deiner Situation ändern.
Du kannst die Gene in deinem Hirn nicht ändern.
Und wenn du es könntest, würde es auch nichts bewirken.
Denn die Verknüpfungen und Wachstumsprozesse, die deine Hirnstruktur ausmachen, sind ja bereits erfolgt.
Hedera



Anmeldungsdatum: 08.03.2011
Beiträge: 658

BeitragVerfasst am: 19. Okt 2012 14:48    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
also ehrlich gesagt finde ich es eine Frechheit, dass wir Betroffenen(homosexuellen) bis heute nichte erfahren dürfen, welche Gene ın ıhrer Funktion gestmrt sind. Ich habe grosse Hoffnung für die GWAS zur homosexualitaet. Denn man wird schön sehen können welche Gene auf welchen Chromosomen Mutationen enthalten! Der pure Luxus also! Darauf freue ich mich.


Ich klinke mich hier nur mal kurz ein:
Es ist ja nicht so, als wenn die Wissenschaft Kosten und Mühen gescheut hätte dies nicht zu untersuchen! Ich möchte mal kurz daran erinnern, dass Homosexualität bis 91 im DSM IV als Krankheit definiert war.
Das Problem an dem Ganze ist, dass aber nichts gefunden wurde. Gäbe es ein "offensichtliches" Gen, was durch eine (!!) Mutation zur Homosexualität führt, dann wäre es schon längst gefunden. Fakt ist also, dass (wenn es nur genetisch sein sollte) deutlich mehr Gene und wohl auch deutlich mehr Mutationen damit zusammenhängen.

Also lassen wir die Schulgenetik mal außer acht und betrachten das wirklich wissenschaftlich:
Durch einfache Screenings wird das sicherlich nichts und erst recht nicht mit einem Genom! Was du machst ist die Nadel im Heuhaufen zu suchen, wobei dieser das Volumen der Welt hat.

Ich kann es verstehen, dass du Aufklärung willst, wenn du betroffen bist und das für dich auch noch ein Porblem ist. Tatsächlich ist deine angestrebte Lösung aber reine träumerei. Du solltest vielleicht wirklich mal erst mit einem Psychologen sprechen und ggf. eine Psychotherapie machen.
Zürcherboy



Anmeldungsdatum: 17.10.2012
Beiträge: 15
Wohnort: Was geht dich das an du Spion!

BeitragVerfasst am: 19. Okt 2012 21:53    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin zuversichtlich, dass die GWAS genau uns aufzeigen wird, wo die Mutation bei welchen Genen sich befinden. Dadurch wird man auch endlich nachvollzıehen können, was bei Homosexuellen biologisch falsch ablauft.


Und nein ich halte daran fest Biochemiker, Genetiker und Molekularbiologe und Zellbiologe zu werden! Ich werde versuchen daran zu tüfteln, wie man Einfluss in die sexuelle Orientierung bekommen kann.

Ich halte nicht viel von Psychotherapie! Man vergesse nicht was Sıgmund Freud über die Entstehung von Homosexuality sagte:,, Wenn Maenner zu lange eng ın einem Raum sich befinden, dann werden sie schwul oder wenn der Vater gefehlt habe, bestünde auch die Gefahr schwul zu werden!22 Daran sieht man doch was für ein Trottel Sigmund Freud war!
Daniel35



Anmeldungsdatum: 10.09.2012
Beiträge: 512

BeitragVerfasst am: 19. Okt 2012 22:05    Titel: Antworten mit Zitat

Zürcherboy hat Folgendes geschrieben:
Ich bin zuversichtlich, dass die GWAS genau uns aufzeigen wird, wo die Mutation bei welchen Genen sich befinden.


So funktioniert GWAS aber nicht. Da wird gar nicht nach Mutationen von Genen gesucht, weil da gar keine Gene sequenziert werden.

Zitat:

Und nein ich halte daran fest Biochemiker, Genetiker und Molekularbiologe und Zellbiologe zu werden! Ich werde versuchen daran zu tüfteln, wie man Einfluss in die sexuelle Orientierung bekommen kann.


Du hast noch Neurobiologie, Endokrinologie und Verhaltensforschung vergessen.

Zitat:

Ich halte nicht viel von Psychotherapie! Man vergesse nicht was Sıgmund Freud über die Entstehung von Homosexuality sagte:,, Wenn Maenner zu lange eng ın einem Raum sich befinden, dann werden sie schwul oder wenn der Vater gefehlt habe, bestünde auch die Gefahr schwul zu werden!22 Daran sieht man doch was für ein Trottel Sigmund Freud war!


Freud war kein Psychotherapeut. Und er hat seine Theorien vor 100 Jahren entwickelt. Auch die Psychologie hat in der Zeit ein paar Fortschritte gemacht.
Hedera



Anmeldungsdatum: 08.03.2011
Beiträge: 658

BeitragVerfasst am: 19. Okt 2012 22:37    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Ich halte nicht viel von Psychotherapie! Man vergesse nicht was Sıgmund Freud über die Entstehung von Homosexuality sagte:,, Wenn Maenner zu lange eng ın einem Raum sich befinden, dann werden sie schwul oder wenn der Vater gefehlt habe, bestünde auch die Gefahr schwul zu werden!22 Daran sieht man doch was für ein Trottel Sigmund Freud war!


Das dieser Nachklang bis heute noch in den Köpfen der Menschen ist, ist ein echtes Dram... Was hälst du davon, wenn du dich erstmal damit auseinander setzt bevor du dir eine Meinung bildest?
Freud ist da übrigens eine sehr sehr schlecht Wahl für deine Meinungsfindung, weil er überhaupt nichts mit der heutigen Psychologie am Hut hat...
Zürcherboy



Anmeldungsdatum: 17.10.2012
Beiträge: 15
Wohnort: Was geht dich das an du Spion!

BeitragVerfasst am: 19. Okt 2012 22:42    Titel: Antworten mit Zitat

İch kann nicht mal nach Europapark in Rust gehen, ohne dass man mir dort schwuli sagt oder ich hören muss oh schau mal hınter uns steht eine Schwuchtel für die Achterbahn an! Das ist kein Leben mehr, sondern die Hölle!
Ich kann euch sgaen als ich das letzte mal in Europapark war, wurde ich mehrmals so verbal angegrifffen und beleidigt, da komme ich mir wie den letzten scheissdreck vor!
Zürcherboy



Anmeldungsdatum: 17.10.2012
Beiträge: 15
Wohnort: Was geht dich das an du Spion!

BeitragVerfasst am: 19. Okt 2012 22:44    Titel: Antworten mit Zitat

An Daniel35

Doch GWAS zeigen eben doch Mutationen an. Doch man braucht schon grossen Datenmengen von vielen menschen, damit es ein vernünftiges Ergebnis gibt

Hier ein Beispeil zu MS GWAS:

http://wattle.well.ox.ac.uk/wtccc2/external/ms/


Zuletzt bearbeitet von Zürcherboy am 19. Okt 2012 22:49, insgesamt einmal bearbeitet
Daniel35



Anmeldungsdatum: 10.09.2012
Beiträge: 512

BeitragVerfasst am: 19. Okt 2012 22:47    Titel: Antworten mit Zitat

Dann brauchen wir ein Heilmittel für homophobe Arschlöcher.
Zürcherboy



Anmeldungsdatum: 17.10.2012
Beiträge: 15
Wohnort: Was geht dich das an du Spion!

BeitragVerfasst am: 19. Okt 2012 22:48    Titel: Antworten mit Zitat

Gehirn = sexual Organ

Transsexualıtaet= schwere bis schwerste From von neurologischer Intersexualitaet

Homosexualitaet= milde bis mittelschwere neurologische Intersexulitaet

Je nach dem welches Gen betroffen ist tritt eine andere Form von neurologischer İntersexualitaet auf!
Hopfen
Gast





BeitragVerfasst am: 20. Okt 2012 21:58    Titel: Antworten mit Zitat

Sorry, aber irgendwie glaube ich, dass Zürcherboy uns einen Bären aufbinden will, also womöglich gar nicht schwul ist und nur ein wenig über das Thema herziehen will oder sogar selbst homophob ist...

Warum sollte jemand sagen: "Da steigt eine Schwuchtel hinter uns ein"? Woran soll man denn das sehen, wenn er nicht selbstbewusst ein eindeutiges "Schwulenoutfit" durch die Gegend trägt was ja überhaupt nicht zu den restlichen Äußerungen passen würde? Anders als äußere Merkmale wie Augen-,Haar- oder Hautfarbe prägt sich die Sexualität im Sinne sexueller Orientierung (nicht biol. Geschlecht) doch gar nicht phänotypisch aus. Bei einem guten Freund von mir wusste ich bis vor wenigen Jahren nicht einmal, dass er schwul ist... Also ich nehme das nicht mehr ernst, zumal die ernstgemeinten Antworten allesamt in den Wind geschlagen wurden. Sorry.
Zürcherboy



Anmeldungsdatum: 17.10.2012
Beiträge: 15
Wohnort: Was geht dich das an du Spion!

BeitragVerfasst am: 25. Okt 2012 13:26    Titel: Antworten mit Zitat

An Hopfen

Schau meine Videos an, dann weisst du was ich meine!

Adam Sanders hat vor mehreren Jahren unter dem Namen gaybros.com eine studie angefangen.Nun hier sind die Resultate:

http://www.ashg.org/2012meeting/abstracts/fulltext/f120122263.htm Ansage Ansage Ansage

Jetzt müssen wir nur noch auf die GWAS of sexual orientation done by 23andme warten. Wenn dort dasselbe herauskommt, dann ist es offensichtlich! Ausserdem hat Dean HAmer vor mehr als 20 JAhre AUCH behauptet, dass in XQ28 es mindestens ein Gen gebe, dass bei Schwulis nicht richtig funktioniert! Lehrer Lehrer Lehrer


Und nicht alles Betroffenen finden es so toll!
Daniel35



Anmeldungsdatum: 10.09.2012
Beiträge: 512

BeitragVerfasst am: 25. Okt 2012 14:20    Titel: Antworten mit Zitat

Alles was da ermittelt wird, sind Genabschnitte, die mit Homosexualität korrelieren. Das nützt dir gar nichts.
Deine Probleme musst du anders in den Griff bekommen.
PaGe
Moderator


Anmeldungsdatum: 19.03.2007
Beiträge: 3550
Wohnort: Hannover

BeitragVerfasst am: 25. Okt 2012 15:48    Titel: Antworten mit Zitat

Wann das Thema nicht so ernst ist, würde ich nun lachen.

Zürcherboy schreibt von "Schwulis" und sträubt sich dagegen schwul zu sein. Andererseits wird er von Außenstehenden sofort als schwul erkannt. Das verstehe ich nicht. Die Schwulen, die ich kenne, sieht man nicht auf den ersten Blick an, ob sie schwul sind. Es gibt sicherlich Schwule, die ihre sexuelle Orientierung nach außen tragen und damit kokettieren. Zu dieser Gruppe scheinst du aber nicht zu gehören. Daher finde ich die Personendarstellung etwas komisch.

Wie hier schon mehrfach geschrieben wurde, bringt die Studie nichts, da nur Korrelationen hergestellt werden und keine kausalen Zusammenhänge. Das entspricht ganz banal, dem Beispiel der Korrelation von Storchvorkommen und der Geburtenzahl. Korrelation: ja; Kausalität: nein.

_________________
Die deutsche Rechtschreibung ist Freeware, du darfst sie kostenlos nutzen. Aber sie ist nicht Open Source, d. h., du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen.
Hopfen
Gast





BeitragVerfasst am: 26. Okt 2012 21:23    Titel: Antworten mit Zitat

@PaGe:

Zitat:
Zürcherboy schreibt von "Schwulis" und sträubt sich dagegen schwul zu sein. Andererseits wird er von Außenstehenden sofort als schwul erkannt. Das verstehe ich nicht. Die Schwulen, die ich kenne, sieht man nicht auf den ersten Blick an, ob sie schwul sind. Es gibt sicherlich Schwule, die ihre sexuelle Orientierung nach außen tragen und damit kokettieren. Zu dieser Gruppe scheinst du aber nicht zu gehören. Daher finde ich die Personendarstellung etwas komisch.


Genau diesen Widerspruch meinte ich auch. Die ganze Darstellung wirkt nicht authentisch. Das ist mE nicht ernst zu nehmen. Wenn er das Thema irgendwie auf die Schippe nehmen will (e.g. ein Teenager mit Langeweile) dann ist das sicher nicht politisch korrekt, aber auch nicht weiter wild. Nur ist mir das auch keine gesteigerte Aufmerksamkeit wert, die so ein Verhalten auch nur verstärkt. Falls er sogar homophob ist, wäre es umso weniger sinnvoll noch groß darauf einzugehen. Und außerdem ist er auf keinen der sachlich fundierten, und durchweg gut gemeinten, Beiträge eingegangen, sondern hat von Beginn an immer das gleiche wiederholt. Da ist mE kein echtes Interesse an einem Dialog (oder dem zugrunde liegendem Thema) vorhanden, nur der Sinn nach schockieren und provozieren...
jörg



Anmeldungsdatum: 12.12.2010
Beiträge: 2109
Wohnort: Bückeburg

BeitragVerfasst am: 26. Okt 2012 22:39    Titel: Antworten mit Zitat

Hurra!!!
Nach Verbrecher- und Terroristengenen, haben wir nun auch die Homosexualitätsgene identifiziert!!! Wenn Zürcherboy sein Gen gefunden hat, bastele ich gerne einen retroviralen Vektor, der ihn korrigiert (Sogar mit VSV G, damit auch garantiert alle Zellen erwischt werden). Bin gespannt, ob man es ihm dann nicht mehr ansieht.... Ansonsten packe ich noch ein paar homophobie-Gene hinein (obwohl, vielleicht hat er die ja schon und genau das erklärt seinen Konflikt...) und eine neue Haarfarbe bekommt er auch. Jaja, die Kapazitäten retroviraler Vektoren haben zugenommen.....

Darfs noch ein Genchen mehr sein?

Sorry, ICH kann hier nicht ernst bleiben.....
(auch nicht hinsichtlich der Möglichkeit, dass dieser Beitrag deletiert wird...)

_________________
RNA?- just another nucleic acid?
Zürcherboy



Anmeldungsdatum: 17.10.2012
Beiträge: 15
Wohnort: Was geht dich das an du Spion!

BeitragVerfasst am: 04. Jan 2013 17:38    Titel: Eben doch Antworten mit Zitat

Ich bin mir jedoch ziemlich sicher, das ich ein genetischen defekt habe. Denn ich muss mir sehr oft anhören ich sähe sehr schwul aus. Immer wieder mal werde ich als Schwuchtel bezeichnet. Schon mehrere male musste ich von Polizisten hören, wie sie sagten, ich sähe schwuchtelig aus. Aber nicht nur von Polizisten. Mag sein, das nicht alle Schwule homosexuell sind weil sie eine genetische Predisposition dafür hätten, aber in meinem Fall ist es definitiv so. Wenn die Leute schon 500 meter gegen den Wind sehen, dass ich gay bin, dann ist das zwangsläufig durch einen genetischen defekt bedingt. Und ich trage keine farbigen Hosen und schminke mich auch nicht oder sowas! Durfte auch schon mehrmals mir anhören ich sähe behindert und abnormal aus.

Zuletzt bearbeitet von Zürcherboy am 04. Jan 2013 17:48, insgesamt 2-mal bearbeitet
Zürcherboy



Anmeldungsdatum: 17.10.2012
Beiträge: 15
Wohnort: Was geht dich das an du Spion!

BeitragVerfasst am: 04. Jan 2013 17:46    Titel: Es gibt gene die homosexualität verursachen Antworten mit Zitat

Es gibt Gene die Homosexualität auslösen, wenn sie nicht krrekt codiert sind oder nicht richtig reguliert. Mit anderen Worten biologisch läuft etwas falsch ab. Ich finde es sowieso erstaunlich, dass die Sexuelle Orientierung nicht eindeutig biologisch definiert ist, das heisst es braucht Gene und und Hormone die das biologische Substrat sexuelle Orientierung aufbauen. Die meisten Leute erachten es als selbstverständlich, das man heterosexuell ist und auf das andere Geschlecht steht. Aber warum dem so ist, das wird biologisch kam erforscht. Und jetzt kommt mir bitte nicht mit dem Testosteron und die Männer bekämen durch das Testosteron den Libido und stehen deswegen auf Frauen. Denn auch Frauen havben einaml im Monant für kurze Zeit einen Testosteron Überschuss wobei der Testosteronspiegel auf männliche Werte steigt, aber nur für sehr kurze Zeit. Und sowieso die Maskulinisierung des Hypothalamsu erfolgt nicht durch Testosteron direkt!
Daniel35



Anmeldungsdatum: 10.09.2012
Beiträge: 512

BeitragVerfasst am: 04. Jan 2013 20:11    Titel: Antworten mit Zitat

http://scienceblogs.de/bloodnacid/2013/01/02/kurz-notiert-homosexualitat-und-epigenetik/
Zürcherboy



Anmeldungsdatum: 17.10.2012
Beiträge: 15
Wohnort: Was geht dich das an du Spion!

BeitragVerfasst am: 05. Jan 2013 18:54    Titel: epigenetik Antworten mit Zitat

Hört sich interessant an! Aber in meinem Fall liegt eindeutig ein erb(schreib)fehler vor!


Was erzählen Sie denn da! Durch GWAS hat 23andme ein SNP in einem Gen gefunden, das bei nur 1 von 10'000 anders ist und bei denen das Alzheimerisiko um 8 mal kleiner macht! Auch wurden durch GWAS die Gene gefunden, die MS verursachen.
Firelion



Anmeldungsdatum: 27.08.2009
Beiträge: 1878

BeitragVerfasst am: 05. Jan 2013 19:14    Titel: Antworten mit Zitat

Zu der MS:
Hast du da ein Paper? Die Ursachen der MS sind nach Lehrmeinung noch nicht geklärt. Die Gene prädisponieren vielleicht für MS aber sie lösen sie nicht aus.
MS ist eine multifaktorielle Erkrankung bei der sowohl Gene (MHC- Isotypen) als auch die Umgebung in der man aufgewachsen ist (Entfernung zum Äquator), Sonnenexposition, Rauchen, eventuell Ansteckung mit HHV 4 und das Geschlecht eine Rolle spielen.

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It is well known that a vital ingredient of success is not knowing that what you’re attempting can’t be done - Terry Pratchett
jörg



Anmeldungsdatum: 12.12.2010
Beiträge: 2109
Wohnort: Bückeburg

BeitragVerfasst am: 07. Jan 2013 15:04    Titel: Antworten mit Zitat

Ich rate immer zur Vorsicht bezüglich vorschneller Urteile aufgrund von Korrelationsstudien. Ich habe mir mal die Mühe gemacht, die Publikation, die dem blog zugrunde liegt, auf den Daniel35 verwiesen hat, zu lesen. Aus meiner Sicht ist das eine gewagte Spekulation aufgrund von Korrelationen, was auch nicht verheimlicht wird. Eine Korrelation bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass auch ein kausaler, prädisponierender oder wie auch immer gearteter Zusammenhang zugrunde liegt. Natürlich kann ich 100 Gene identifizieren, die bei buckelnäsigen Menschen im Gegensatz zur "Normalbevölkerung" wie auch immer signifikant verändert sind. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass sie zu Buckelnäsigkit (ein von mir erfundener Phänotyp) prädisponieren oder sie gar verursachen. Ähnlich verhält es sich mit den angegeben Daten: Weder die kausalen noch prädisponierenden Faktoren der MS sind aufgeklärt, noch die der Homosexualität.
Zur MS: Eine Kollegin von mir hatte einst den undankbaren Job, Mydriarden von Patientenproben und pathologisches Material nach der mysteriösen viralen Ursache oder Assoziation zu durchwühlen: Nix.
Zu Homosexualität: Ich habe keine einzige Publikation dazu finden können, die ich für aussagekräftig genug halte, um eine erbliche Hypothese auch nur nährungsweise bestätigen zu können. Wenn da jemand mehr weiss, bitte sehr, lese die Publikation gerne. Auch wenn bei dir, zürcherboy, eine Abweichung gefunden würde, wäre das noch lange kein Beweis dafür, dass sie mit deinen sexuellen Neigungen im Zusammenhang steht. Die populärwissenschaftliche Presse versucht stets, aus Korrelationen Kausalitäten zu machen, weil es einfach besser ankommt zu sagen: "Faktor X verursacht Phänotyp Z" als kritisch auf eine Korrelation hinzuweisen. Letzteres wäre der Presse vermutlich nicht einmal eine Schlagzeile wert.
Da muss schon ein Aufreisser her, wie :"Mechanismus entdeckt-Heilung nicht mehr weit!" oder "Viren können Krebs heilen" oder halt: "Genetischer Defekt für Homosexualität entdeckt".
Bezüglich der Homosexualität finde ich die Sexualpsychologischen Thesen derzeit noch am hilfreichsten, da sie sich an einem Modell orientieren, dass sowohl externe als auch interne Faktoren berücksichtigt, ohne dabei zu verheimlichen, dass die internen prädisponierenden Faktoren für uns derzeit noch eine "blackbox" darstellen.

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Daniel35



Anmeldungsdatum: 10.09.2012
Beiträge: 512

BeitragVerfasst am: 07. Jan 2013 15:17    Titel: Antworten mit Zitat

jörg hat Folgendes geschrieben:
Ich rate immer zur Vorsicht bezüglich vorschneller Urteile aufgrund von Korrelationsstudien.


Jup. Vor allem wenn man bedenkt, dass Korrelationsstudien oft einen Bias gegenüber "bemerkenswerten Ergebnissen" aufweisen. Da kann auch eine scheinbare statistische Signifikanz sehr täuschen.
Firelion



Anmeldungsdatum: 27.08.2009
Beiträge: 1878

BeitragVerfasst am: 07. Jan 2013 15:27    Titel: Antworten mit Zitat

Ich meinte bei der MS nicht, dass HHV4 der Auslöser ist. uns wurde nur gesagt, dass wenn Viren eine Rolle spielen dies der einzige Kandidat ist.Man hat wohl bisher nur HHV4+ Patienten gesehen.
Anderseits sind fast alle Menschen HHV 4+. Also wenn, dann ist der Virus auch nur ein Faktor von vielen. Mir gings darum, dass ich an der Aussage man hätte mit GWAS die Ursache von MS gefunden stark zweifel. Augenzwinkern

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jörg



Anmeldungsdatum: 12.12.2010
Beiträge: 2109
Wohnort: Bückeburg

BeitragVerfasst am: 11. Jan 2013 21:16    Titel: Antworten mit Zitat

Auch, wenn es eigentlich nicht so richtig hierhergehört (da ja die genetische Grundlage der Homosexualität das eigentliche thema ist), so habe ich doch eine Punktmutation gefunden, die mit MS assoziiert ist (man muss seine falschen Angaben ja immerhin widerrufen) und den Interleukin 7 Rezeptor betrifft. Da kommt es durch eine Punktmutation zum Skipping eines Exons (Exon 6) und damit zu einer löslichen, aber aktiven Isoform, da die Transmembrandomäne fehlt. Da das ein nature genetics paper war, kann ich leider nur zu dem abstract verlinken:

http://www.nature.com/ng/journal/v39/n9/full/ng2103.html

Und das Nachfolge-paper:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2854871/pdf/nihms155029.pdf

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Zürcherboy



Anmeldungsdatum: 17.10.2012
Beiträge: 15
Wohnort: Was geht dich das an du Spion!

BeitragVerfasst am: 18. Jan 2013 17:50    Titel: Antworten mit Zitat

schaut euch mich in diesen fotos an! Ich sehe richtig-sorry das ich diese Wort verwende- richtig SCHWUCHTELIG aus. Ich habe Augen und kann erkennen, dass ich merkwürdig aussehe. Für mich der Beweis, dass meine Homosexuality ein klarer biologischer Fehler ist.

Ich habe eine Twitter seite:

https://twitter.com/Luxerioros
mike458



Anmeldungsdatum: 17.05.2012
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 02. Jun 2013 21:25    Titel: Antworten mit Zitat

auch wenn das Thema schon älter ist und der Initiator wohl alle veräppeln wollte finde ich das Thema wissenschaftlich interessant und wollte an die Experten die Frage stellen ob schon jemals eineiige paare/Paare mit unterschiedlicher sexualitaetssausrichtung bekannt geworden sind ?

danke euch Mike
mike458



Anmeldungsdatum: 17.05.2012
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 02. Jun 2013 21:41    Titel: Antworten mit Zitat

Sorry Leute ich hab's auf Wiki gefunden, Sorry das ich nicht vorher drann gedacht habe.

Gruß
Mike
Diana983



Anmeldungsdatum: 25.06.2013
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 28. Jun 2013 13:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

soweit ich weiß hat eine Sexuelle Orientierung nichts mit den Genen zu tun. Man kann Schwul, Lesben oder Hetero nicht vererben. Es ist auch keine Erziehungssache. Das passiert einfach. Sowas gibt es auch in der Tierwelt. Also lasst euch bitte nichts einreden es ist keine Krankheit und es sind auch keine Gene defekt.
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